﻿* A Distributed Proofreaders Canada eBook *

This eBook is made available at no cost and with very few
restrictions. These restrictions apply only if (1) you make
a change in the eBook (other than alteration for different
display devices), or (2) you are making commercial use of
the eBook. If either of these conditions applies, please
contact an FP administrator before proceeding.

This work is in the Canadian public domain, but may be under
copyright in some countries. If you live outside Canada, check your
country's copyright laws. IF THE BOOK IS UNDER COPYRIGHT
IN YOUR COUNTRY, DO NOT DOWNLOAD OR REDISTRIBUTE THIS FILE.


Title: Aschenputtel: from "Kinder- und Hausmärchen"
Date of first publication: 1812
Author: Jacob Ludwig Carl Grimm (1785-1863)
Author: Wilhelm Carl Grimm (1786-1859)
Date first posted: August 9 2012
Date last updated: August 9 2012
Faded Page eBook #20120816

This eBook was produced by: Delphine Lettau, David T. Jones
& the online Distributed Proofreaders Canada team at http://www.pgdpcanada.net

(This book was produced from scanned images of public
domain material from the Google Book Search project.)




21.

Aschenputtel.


Einem reichen Manne dem wurde seine Frau krank, und als sie fühlte daß
ihr Ende heran kam, rief sie ihr einziges Töchterlein zu sich ans Bett
und sprach 'liebes Kind, bleib fromm und gut, so wird dir der liebe Gott
immer beistehen, und ich will vom Himmel auf dich herabblicken, und will
um dich sein.' Darauf that sie die Augen zu und verschied. Das Mädchen
gieng jeden Tag hinaus zu dem Grabe der Mutter und weinte, und blieb
fromm und gut. Als der Winter kam, deckte der Schnee ein weißes Tüchlein
auf das Grab, und als die Sonne im Frühjahr es wieder herabgezogen
hatte, nahm sich der Mann eine andere Frau.

Die Frau hatte zwei Töchter mit ins Haus gebracht, die schön und weiß
von Angesicht waren, aber garstig und schwarz von Herzen. Da gieng eine
schlimme Zeit für das arme Stiefkind an. 'Soll die dumme Gans bei uns in
der Stube sitzen!' sprachen sie, 'wer Brot essen will, muß es verdienen:
hinaus mit der Küchenmagd.' Sie nahmen ihm seine schönen Kleider weg,
zogen ihm einen grauen alten Kittel an, und gaben ihm hölzerne Schuhe.
'Seht einmal die stolze Prinzessin, wie sie geputzt ist!' riefen sie,
lachten und führten es in die Küche. Da mußte es von Morgen bis Abend
schwere Arbeit thun, früh vor Tag aufstehn, Wasser tragen, Feuer
anmachen, kochen und waschen. Obendrein thaten ihm die Schwestern alles
ersinnliche Herzeleid an, verspotteten es und schütteten ihm die Erbsen
und Linsen in die Asche, so daß es sitzen und sie wieder auslesen mußte.
Abends, wenn es sich müde gearbeitet hatte, kam es in kein Bett, sondern
mußte sich neben den Herd in die Asche legen. Und weil es darum immer
staubig und schmutzig aussah, nannten sie es =Aschenputtel=.

Es trug sich zu, daß der Vater einmal in die Messe ziehen wollte, da
fragte er die beiden Stieftöchter was er ihnen mitbringen sollte?
'Schöne Kleider' sagte die eine, 'Perlen und Edelsteine' die zweite.
'Aber du, Aschenputtel,' sprach er, 'was willst du haben?' 'Vater, das
erste Reis, das euch auf eurem Heimweg an den Hut stößt, das brecht für
mich ab.' Er kaufte nun für die beiden Stiefschwestern schöne Kleider,
Perlen und Edelsteine, und auf dem Rückweg, als er durch einen grünen
Busch ritt, streifte ihn ein Haselreis und stieß ihm den Hut ab. Da
brach er das Reis ab und nahm es mit. Als er nach Haus kam, gab er den
Stieftöchtern was sie sich gewünscht hatten, und dem Aschenputtel gab er
das Reis von dem Haselbusch. Aschenputtel dankte ihm, gieng zu seiner
Mutter Grab und pflanzte das Reis darauf, und weinte so sehr, daß die
Thränen darauf niederfielen und es begossen. Es wuchs aber, und ward ein
schöner Baum. Aschenputtel gieng alle Tage dreimal darunter, weinte und
betete, und allemal kam ein weißes Vöglein auf den Baum, und wenn es
einen Wunsch aussprach, so warf ihm das Vöglein herab was es sich
gewünscht hatte.

Es begab sich aber, daß der König ein Fest anstellte, das drei Tage
dauern sollte, und wozu alle schönen Jungfrauen im Lande eingeladen
wurden, damit sich sein Sohn eine Braut aussuchen möchte. Die zwei
Stiefschwestern als sie hörten daß sie auch dabei erscheinen sollten,
waren guter Dinge, riefen Aschenputtel, und sprachen 'kämm uns die
Haare, bürste uns die Schuhe und mache uns die Schnallen fest, wir
gehen zur Hochzeit auf des Königs Schloß.' Aschenputtel gehorchte,
weinte aber, weil es auch gern zum Tanz mitgegangen wäre, und bat die
Stiefmutter sie möchte es ihm erlauben. 'Du Aschenputtel,' sprach sie,
'bist voll Staub und Schmutz und willst zur Hochzeit? du hast keine
Kleider und Schuhe, und willst tanzen!' Als es aber mit Bitten anhielt,
sprach sie endlich 'da habe ich dir eine Schüssel Linsen in die Asche
geschüttet, wenn du die Linsen in zwei Stunden wieder ausgelesen hast,
so sollst du mitgehen.' Das Mädchen gieng durch die Hinterthüre nach
dem Garten und rief 'ihr zahmen Täubchen, ihr Turteltäubchen, all ihr
Vöglein unter dem Himmel, kommt und helft mir lesen,

  die guten ins Töpfchen,
  die schlechten ins Kröpfchen.'

Da kamen zum Küchenfenster zwei weiße Täubchen herein, und danach die
Turteltäubchen, und endlich schwirrten und schwärmten alle Vöglein unter
dem Himmel herein, und ließen sich um die Asche nieder. Und die Täubchen
nickten mit den Köpfchen und fiengen an pik, pik, pik, pik, und da
fiengen die übrigen auch an pik, pik, pik, pik, und lasen alle guten
Körnlein in die Schüssel. Kaum war eine Stunde herum, so waren sie schon
fertig und flogen alle wieder hinaus. Da brachte das Mädchen die
Schüssel der Stiefmutter, freute sich und glaubte es dürfte nun mit auf
die Hochzeit gehen. Aber sie sprach 'nein, Aschenputtel, du hast keine
Kleider, und kannst nicht tanzen: du wirst nur ausgelacht.' Als es nun
weinte, sprach sie 'wenn du mir zwei Schüsseln voll Linsen in einer
Stunde aus der Asche rein lesen kannst, so sollst du mitgehen,' und
dachte 'das kann es ja nimmermehr.' Als sie die zwei Schüsseln Linsen in
die Asche geschüttet hatte, gieng das Mädchen durch die Hinterthüre nach
dem Garten und rief 'ihr zahmen Täubchen, ihr Turteltäubchen, all ihr
Vöglein unter dem Himmel, kommt und helft mir lesen,

  die guten ins Töpfchen,
  die schlechten ins Kröpfchen.'

Da kamen zum Küchenfenster zwei weiße Täubchen herein und danach die
Turteltäubchen, und endlich schwirrten und schwärmten alle Vöglein
unter dem Himmel herein, und ließen sich um die Asche nieder. Und die
Täubchen nickten mit ihren Köpfchen und fiengen an pik, pik, pik, pik,
und da fiengen die übrigen auch an pik, pik, pik, pik, und lasen alle
guten Körner in die Schüsseln. Und eh eine halbe Stunde herum war, waren
sie schon fertig, und flogen alle wieder hinaus. Da trug das Mädchen die
Schüsseln zu der Stiefmutter, freute sich und glaubte nun dürfte es mit
auf die Hochzeit gehen. Aber sie sprach 'es hilft dir alles nichts: du
kommst nicht mit, denn du hast keine Kleider und kannst nicht tanzen;
wir müßten uns deiner schämen.' Darauf kehrte sie ihm den Rücken zu und
eilte mit ihren zwei stolzen Töchtern fort.

Als nun niemand mehr daheim war, gieng Aschenputtel zu seiner Mutter
Grab unter den Haselbaum und rief

  'Bäumchen, rüttel dich und schüttel dich
  wirf Gold und Silber über mich.'

Da warf ihm der Vogel ein golden und silbern Kleid herunter, und mit
Seide und Silber ausgestickte Pantoffeln. In aller Eile zog es das Kleid
an und gieng zur Hochzeit. Seine Schwestern aber und die Stiefmutter
kannten es nicht, und meinten es müßte eine fremde Königstochter sein,
so schön sah es in dem goldenen Kleide aus. An Aschenputtel dachten sie
gar nicht und dachten es säße daheim im Schmutz und suchte die Linsen
aus der Asche. Der Königssohn kam ihm entgegen, nahm es bei der Hand und
tanzte mit ihm. Er wollte auch mit sonst niemand tanzen, also daß er
ihm die Hand nicht los ließ, und wenn ein anderer kam, es aufzufordern,
sprach er 'das ist meine Tänzerin.'

Es tanzte bis es Abend war, da wollte es nach Haus gehen. Der Königssohn
aber sprach 'ich gehe mit und begleite dich,' denn er wollte sehen wem
das schöne Mädchen angehörte. Sie entwischte ihm aber und sprang in
das Taubenhaus. Nun wartete der Königssohn bis der Vater kam und sagte
ihm das fremde Mädchen wär in das Taubenhaus gesprungen. Der Alte
dachte 'sollte es Aschenputtel sein,' und sie mußten ihm Axt und Hacken
bringen, damit er das Taubenhaus entzwei schlagen konnte: aber es war
niemand darin. Und als sie ins Haus kamen, lag Aschenputtel in seinen
schmutzigen Kleidern in der Asche, und ein trübes Öllämpchen brannte im
Schornstein; denn Aschenputtel war geschwind aus dem Taubenhaus hinten
herab gesprungen, und war zu dem Haselbäumchen gelaufen: da hatte es die
schönen Kleider abgezogen und aufs Grab gelegt, und der Vogel hatte sie
wieder weggenommen, und dann hatte es sich in seinem grauen Kittelchen
in die Küche zur Asche gesetzt.

Am andern Tag, als das Fest von neuem anhub, und die Eltern und
Stiefschwestern wieder fort waren, gieng Aschenputtel zu dem Haselbaum
und sprach

  'Bäumchen, rüttel dich und schüttel dich,
  wirf Gold und Silber über mich.'

Da warf der Vogel ein noch viel stolzeres Kleid herab, als am vorigen
Tag. Und als es mit diesem Kleide auf der Hochzeit erschien, erstaunte
jedermann über seine Schönheit. Der Königssohn aber hatte gewartet bis
es kam, nahm es gleich bei der Hand und tanzte nur allein mit ihm.
Wenn die andern kamen und es aufforderten, sprach er 'das ist meine
Tänzerin.' Als es nun Abend war, wollte es fort, und der Königssohn
gieng ihm nach und wollte sehen in welches Haus es gieng: aber es sprang
ihm fort und in den Garten hinter dem Haus. Darin stand ein schöner
großer Baum an dem die herrlichsten Birnen hiengen, es kletterte so
behend wie ein Eichhörnchen zwischen die Äste, und der Königssohn wußte
nicht wo es hingekommen war. Er wartete aber bis der Vater kam und
sprach zu ihm 'das fremde Mädchen ist mir entwischt, und ich glaube
es ist auf den Birnbaum gesprungen.' Der Vater dachte 'sollte es
Aschenputtel sein,' ließ sich die Axt holen und hieb den Baum um, aber
es war niemand darauf. Und als sie in die Küche kamen, lag Aschenputtel
da in der Asche, wie sonst auch, denn es war auf der andern Seite vom
Baum herabgesprungen, hatte dem Vogel auf dem Haselbäumchen die schönen
Kleider wieder gebracht und sein graues Kittelchen angezogen.

Am dritten Tag, als die Eltern und Schwestern fort waren, gieng
Aschenputtel wieder zu seiner Mutter Grab und sprach zu dem Bäumchen

  'Bäumchen, rüttel dich und schüttel dich,
  wirf Gold und Silber über mich.'

Nun warf ihm der Vogel ein Kleid herab, das war so prächtig und glänzend
wie es noch keins gehabt hatte, und die Pantoffeln waren ganz golden.
Als es in dem Kleid zu der Hochzeit kam, wußten sie alle nicht was sie
vor Verwunderung sagen sollten. Der Königssohn tanzte ganz allein mit
ihm, und wenn es einer aufforderte, sprach er 'das ist meine Tänzerin.'

Als es nun Abend war, wollte Aschenputtel fort, und der Königssohn
wollte es begleiten, aber es entsprang ihm so geschwind daß er nicht
folgen konnte. Der Königssohn hatte aber eine List gebraucht, und
hatte die ganze Treppe mit Pech bestreichen lassen: da war, als es
hinabsprang, der linke Pantoffel des Mädchens hängen geblieben. Der
Königssohn hob ihn auf, und er war klein und zierlich und ganz golden.
Am nächsten Morgen gieng er damit zu dem Mann, und sagte zu ihm 'keine
andere soll meine Gemahlin werden als die, an deren Fuß dieser goldene
Schuh paßt.' Da freuten sich die beiden Schwestern, denn sie hatten
schöne Füße. Die Älteste gieng mit dem Schuh in die Kammer und wollte
ihn anprobieren, und die Mutter stand dabei. Aber sie konnte mit der
großen Zehe nicht hineinkommen, und der Schuh war ihr zu klein, da
reichte ihr die Mutter ein Messer und sprach 'hau die Zehe ab: wann du
Königin bist, so brauchst du nicht mehr zu Fuß zu gehen.' Das Mädchen
hieb die Zehe ab, zwängte den Fuß in den Schuh, verbiß den Schmerz und
gieng heraus zum Königssohn. Da nahm er sie als seine Braut aufs Pferd,
und ritt mit ihr fort. Sie mußten aber an dem Grabe vorbei, da saßen die
zwei Täubchen auf dem Haselbäumchen, und riefen

  'rucke di guck, rucke di guck,
  Blut ist im Schuck (Schuh):
  Der Schuck ist zu klein,
  die rechte Braut sitzt noch daheim.'

Da blickte er auf ihren Fuß und sah wie das Blut herausquoll. Er wendete
sein Pferd um, brachte die falsche Braut wieder nach Haus und sagte das
wäre nicht die rechte, die andere Schwester sollte den Schuh anziehen.
Da gieng diese in die Kammer und kam mit den Zehen glücklich in den
Schuh, aber die Ferse war zu groß. Da reichte ihr die Mutter ein Messer
und sprach 'hau ein Stück von der Ferse ab: wann du Königin bist,
brauchst du nicht mehr zu Fuß zu gehen.' Das Mädchen hieb ein Stück von
der Ferse ab, zwängte den Fuß in den Schuh, verbiß den Schmerz und gieng
heraus zum Königssohn. Da nahm er sie als seine Braut aufs Pferd und
ritt mit ihr fort. Als sie an dem Haselbäumchen vorbeikamen, saßen die
zwei Täubchen darauf und riefen

  'rucke di guck, rucke di guck,
  Blut ist im Schuck:
  der Schuck ist zu klein,
  die rechte Braut sitzt noch daheim.'

Er blickte nieder auf ihren Fuß, und sah wie das Blut aus dem Schuh
quoll und an den weißen Strümpfen ganz roth heraufgestiegen war. Da
wendete er sein Pferd, und brachte die falsche Braut wieder nach Haus.
'Das ist auch nicht die rechte,' sprach er, 'habt ihr keine andere
Tochter?' 'Nein,' sagte der Mann, 'nur von meiner verstorbenen Frau
ist noch ein kleines verbuttetes Aschenputtel da: das kann unmöglich
die Braut sein.' Der Königssohn sprach er sollte es heraufschicken,
die Mutter aber antwortete 'ach nein, das ist viel zu schmutzig, das
darf sich nicht sehen lassen.' Er wollte es aber durchaus haben, und
Aschenputtel mußte gerufen werden. Da wusch es sich erst Hände und
Angesicht rein, gieng dann hin und neigte sich vor dem Königssohn, der
ihm den goldenen Schuh reichte. Dann setzte es sich auf einen Schemel,
zog den Fuß aus dem schweren Holzschuh und steckte ihn in den Pantoffel,
der war wie angegossen. Und als es sich in die Höhe richtete und der
König ihm ins Gesicht sah, so erkannte er das schöne Mädchen, das mit
ihm getanzt hatte, und rief 'das ist die rechte Braut!' Die Stiefmutter
und die beiden Schwestern erschraken und wurden bleich vor Ärger: er
aber nahm Aschenputtel aufs Pferd und ritt mit ihm fort. Als sie an dem
Haselbäumchen vorbei kamen, riefen die zwei weißen Täubchen

  'rucke di guck, rucke di guck,
  kein Blut im Schuck:
  der Schuck ist nicht zu klein,
  die rechte Braut die führt er heim.'

Und als sie das gerufen hatten, kamen sie beide herab geflogen und
setzten sich dem Aschenputtel auf die Schultern, eine rechts, die andere
links, und blieben da sitzen.

Als die Hochzeit mit dem Königssohn sollte gehalten werden, kamen die
falschen Schwestern, wollten sich einschmeicheln und Theil an seinem
Glück nehmen. Als die Brautleute nun zur Kirche giengen, war die älteste
zur rechten, die jüngste zur linken Seite: da pickten die Tauben einer
jeden das eine Auge aus. Hernach als sie heraus giengen, war die älteste
zur linken und die jüngste zur rechten: da pickten die Tauben einer
jeden das andere Auge aus. Und waren sie also für ihre Bosheit und
Falschheit mit Blindheit auf ihr Lebtag gestraft.




TRANSCRIBER'S NOTE / ZUR BEACHTUNG


The title appears as "Aschenbuttel" and has been changed to match the
spelling in the rest of the text.

The first mention of the name "Aschenputtel" in the text proper is
emphasised in the original by the insertion of extra space between the
letters. This emphasis has been indicated as follows: =Aschenputtel=.

Two changes were made to the text and are listed below, with the
original followed by the corrected version.


Der Titel (Aschenbuttel) wurde der Schreibung des Namens im übrigen Text
angeglichen.

Bei der Ersterwähnung im Text wurde der Name "Aschenputtel" im Original
gesperrt gedruckt. Diese Hervorhebung wurde hier wie folgt angedeutet:
=Aschenputtel=.

Zwei Änderungen, die am Text vorgenommen wurden, sind unten aufgeführt;
dabei folgt die korrigierte Fassung auf das Original.


  Oberdrein thaten ihm die Schwestern alles ersinnliche Herzeleid an
   Obendrein thaten ihm die Schwestern alles ersinnliche Herzeleid an

  Und als er mit diesem Kleide auf der Hochzeit erschien
   Und als es mit diesem Kleide auf der Hochzeit erschien


[The end of _Aschenputtel_ by The Brothers Grimm]
